Zum Stand der Schreibdinge VI

Noch immer keine neuen Geschichten, aber immerhin zwei, drei konkrete Ideen und eine alte Geschichte in Überarbeitung. (Ich war der Meinung, sie erst kürzlich geschrieben zu haben, aber tatsächlich war sie schon fast zwei Jahre alt.)

Geschrieben habe ich trotzdem. Eine Rezension zu der Anthologie Æthergarn aus der Reihe »Die Steampunk-Chroniken«. Wenn ihr sie lesen wollt, müsst ihr euch am 01. Oktober den nächsten Fandomobserver runterladen, da soll sie erscheinen.

Weiterhin schreibrelevant ist die Gründung der Schriftschmiede, eines geschlossenen Autorenforums im SF-Netzwerk, die ich unter anderem gemeinsam mit dem geschätzten Kollegen Frederic Brake vorangetrieben habe.

Und als letzter Baustein dieser Kurzmeldung: es sind noch immer drei Geschichten bei Ausschreibungen im Rennen, die schon längst hätten entschieden sein sollen. Aber so, wie ich nur in der Freizeit schreibe, verlegen andere halt nur in ihrer Freizeit. Da muss man dann halt mal eine Schippe Geduld mehr mitbringen.

Zum Stand der Schreibdinge IV

Es war recht ruhig in letzter Zeit im Blog, und hätte Manfred mich nicht mit Holz beschmissen, wären vermutlich Mai und Juni ohne Blogeintrag ins Land gezogen.

Ein Grund dafür war, dass ich mich etwas mehr mit dem Schreiben (und Überarbeiten) von Geschichten beschäftigt habe.

Die beiden beim letzten Mal als fertig empfundenen Geschichten sind bei ihren potentiellen Herausgebern grundsätzlich positiv angekommen, doch gab es (im einen Fall kleinere, im anderen etwas größere) Verbesserungsvorschläge bzw. Änderungswünsche, die ich auch ganz artig umgesetzt habe. Sieht so aus, als ständen da zwei Veröffentlichung ins Haus. Mehr dazu, wenn es ganz offiziell ist.

Und dann näherte sich mit großen Schritten der Einsendeschluss für die nächste Geschichte, die ich im Sinn hatte. Und zu meiner eigenen Überraschung konnte ich ihn tatsächlich halten. An den letzten drei Tage zuvor habe ich je deutlich über 1000 Worte geschrieben. Ansonsten krebste ich mehr so zwischen 50 und 250 herum, und das auch nicht täglich. Aber in der Phase »lief« es richtig, wie man sagt. Da fühlte ich mich fast ein bisschen wie ein Schriftsteller.

Eine Woche früher fertig zu werden und Zeit für eine gründlichere Überarbeitung zu haben wäre natürlich noch schöner gewesen. Aber die Hauptsache ist für mich, etwas zu Ende geschrieben zu haben. Das motiviert ungemein.

Die Produktivität konnte ich dann auch gleich in das nächst Projekt mit hinüberziehen; eine Geschichte, um die ich sogar gebeten worden war. Auch die konnte ich relativ schnell abschließen und absenden. Sie harrt jetzt der Rückmeldung.

Danach lag noch einmal eine weitere Überarbeitung für eine der vorherigen Geschichten an (siehe dritter Absatz), die sich doch etwas länger hinzog, aber der Geschichte gut tat.

Fazit für die erste Jahreshälfte: zwei Zusagen, zwei noch im Rennen. Das ist doch gar nicht schlecht.

Und als persönlicher Bonus: deutliche Produktivitätssteigerung, sowie das Gefühl, dass mir etwas fehlt, wenn ich nicht schreibe. Langsam kommt die Routine.

Dennoch hatte ich mir für Juli und August eine Schreibpause zur Klausurvorbereitung vorgenommen. Doch dann kam da in einem Forum eine PM mit der Einladung, eine Geschichte einzureichen. Und da kribbelte es doch gleich wieder in den Fingern, das Gehirn begann, mir Ideen vorzuwerfen und morgen werde ich wohl ein neues Dokument öffnen. So ist das wohl mit dem Schreiben. Besser als ohne.

Kleiner Nachtrag: Beim Zähneputzen fiel mir gerade wieder ein, dass Anfang des Jahres ja noch eine weitere Geschichte sich auf den Weg gemacht hat, sich einen Platz in einer Anthologie zu erkämpfen. Fazit 2012/1 lautet also: zwei Zusagen, drei im Rennen. Noch besser.

Zum Stand der Schreibdinge

Die Überarbeitung der beiden im Januar in Rohfassung fertig gestellten Geschichten zieht sich weiter hin.

Der einen – die nicht wirklich eine Geschichte im traditionellen Sinne ist – habe ich vor einigen Tagen eine lange Szene entrissen. Seitdem kam sie mir irgendwie unfertig vor und mir fiel nichts ein, mit dem ich diese Lücke hätte stopfen können. Das hat sich in der letzen Nacht geändert und jetzt sehe ich der Fertigstellung der Geschichte ganz optimistisch entgegen. (So dachte ich zumindest heute morgen, als ich diesen Text schrieb. Inzwischen hatte ich aber eine noch viel bessere Idee. Manchmal werden zwei Wochen Grübeln doch belohnt.)

Die zweite Geschichte hat sich beim ersten Korrekturlesen als eigentlich schon recht rund erwiesen. Ein paar Kanten gilt es natürlich noch zu schleifen, aber dann sollte diese Mil-Steampunk-Erzählung fertig sein.

Danach stehen dann aber schon zwei neue Ideen auf der Matte. Für eine habe ich schon eine Reihe von Plotpunkten und Themen, die jetzt nach und nach anfangen, ineinander zu greifen und eine Szenerie zu bilden. Sehr schön.

Für die andere ergab sich das Thema ganz spontan beim Kommentieren eines G+-Eintrags. Das Szenario steht mir hier schon klar vor Augen, aber die Handlung fehlt noch. Kommt schon noch.

Und dann habe ich da noch zwei schon seit längerem fertige Geschichten, die ich auch demnächst auf die Öffentlichkeit loslassen möchte. Die eine habe ich schon so oft überarbeitet, dass ich nicht mehr weiß, welche Version die beste ist. Da werde ich mir wohl jemanden zu Rate ziehen müssen.

Die andere ist noch sehr roh und braucht einiges an Überarbeitung. Aber in diesem Zustand ist sie schon seit einem Jahr oder so.

Fazit: es gibt genug zu tun, ich muss es nur noch machen.