Star Trek Discovery – Was ich zu entdecken hoffe

In wenigen Tagen* startet eine neue Star-Trek-Serie: Discovery. Ich freue mich darauf, wie ein Ferengi auf die Börsenkurse. Ich fürchte mich aber auch davor, wie ein Ferengi vor den Börsenkursen.

Ein persönlicher Star-Trek-Rückblick

Star Trek, damals noch in Form von Raumschiff Enterprise, ist (neben Captain Future und Western von gestern) eine meiner ersten Fernseherinnerungen. Wenn ich mir die Ausstrahlungsgeschichte der Serie in Deutschland so anschaue, muss es wohl 1982 gewesen sein. (Oder gar schon 1979?)

Als mein Onkel dann einige Jahre später eine aus der Videothek kopierte VHS-Cassette von Star Trek II – Der Zorn des Khan sein eigen nannte, schaute ich diesen Film rauf und runter. (Den und Die Rückkehr der Jedi-Ritter, ich war da schon immer poly-franchirös.) Bei Star Trek IV saß ich dann schon im Kino und wartete, dass endlich mal jemand Alarmstufe rot befiehlt.***

Und als 1989 die ersten Gerüchte die Runde machten, dass man Sat 1 über Antenne empfangen könne, raste ich nach Hause, öffnete die Klappe am Fernseher, hinter der die Frequenzwahlräder verborgen waren, und drehte sie mithilfe des mitgelieferte Stäbchens Millimeter für Millimeter weiter, bis durch den Schnee der Empfangsstörungen die unbekannten Welten des Privatfernsehens auf dem Bildschirm materialisierten. Es war ein Mittwochabend und ich hatte Raumschiff Enterprise im Vorabendprogramm um eine knappe Stunde verpasst. Also hieß es eine Woche warten bis zur nächsten Folge, und ich erwischte einen echten Klassiker: Spocks Gehirn. Aber völlig egal, es waren das erste Mal seit Jahren Kirk und Co zu sehen.

Richtig zum Fan wurde ich allerdings durch die Romane, die zu der Zeit erschienen. Auf dem Weg in den Urlaub fiel mir am Hamburger Hauptbahnhof Uhuras Lied in die Hände. Und als ich im Bayrischen Wald ankam, war es durchgelesen.

Da es ja aber eigentlich um die neue Serie gehen soll und nicht um die verklärten Kindheitserinnerungen eines alternden Mannes, schalte ich mal auf schnellen Vorlauf: Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert im zweiten Anlauf (nach dem ersten mit der CIC-Video-Synchronisation) geliebt, Fan-Club-Mitgliedschaften und erste Con-Besuche****, Star Trek – Deep Space Nine immer noch der Höhepunkt des Universums, von Star Trek Voyager eher enttäuscht und von Enterprise wegen Arbeit im Ausland nicht viel mitbekommen.

Was (mir) bekannt ist

Und nun also in Kürze Discovery. Einige Aspekte sind ja schon bekannt, aber um die soll es hier gar nicht gehen, nicht sehr jedenfalls. Vielmehr soll es darum gehe, was ich mir von dieser Serie wünsche. Und was ich vermute, was wir tatsächlich zu sehen bekommen werden. Und warum das eventuell nicht übereinstimmt.

Ergänzend sei festgehalten, dass ich in den letzten Wochen versucht habe, einen Bogen um Discovery-Neuigkeiten zu machen. Nicht so extrem wie vor einem Game-of-Thrones-Staffelfinale, aber ich kenne höchstens die Artikel-Überschriften oder einzelne Tweets zu den aktuellen Informationen über die Serie.

Was also ist der Wissensstand, auf dem dieser Beitrag basiert?

  • Die Serie spielt zwischen Archer und Kirk. (Okay.)
  • Die Serie spielt im Prime Universe. (Yay!)
  • Hauptfigur ist Commander Michael Burnham. (Hm.)
  • Das ist eine Frau (Yay!)
  • Sie ist nicht Kommandantin eines Schiffes. (Interessant.)
  • Sie ist vermutlich bei Vulkaniern aufgewachsen. (Ah ja.)
  • Es geht um Klingonen, viele Klingonen, verschiedene Klingonen. (Oh.)

Wie gesagt, einiges davon mag überholt sein oder in der Zwischenzeit eine Präzisierung erfahren haben, aber dann weiß ich nichts davon.

Womit ich daher rechne

Wenn ich nun diese Bausteine kombiniere und gleichzeitig in Betracht ziehe, was die Charakteristika derzeit erfolgreicher Serien sind, an denen CBS sich sicherlich orientieren wird, dann zeichnet sich mir ein gewisses Bild. Insbesondere die Idee verschiedener klingonischer Stämme lädt vor dem allgemeinen kriegerischen Hintergrund dieser Spezies ja geradezu dazu ein, intra-imperiale Konflikte heraufzubeschwören, gegenüber denen Game of Thrones wie eine Meinungsverschiedenheit beim Familienfest aussehen könnte. (Wieso sehe ich jetzt eine weißblonde Klingonin auf einem Bird of Prey reiten, der Photonentorpedos auf gegnerische Infanterie spuckt?)

Dazu kommt noch, dass am Ende von Star Trek Enterprise ja eigentlich der Romulanische Krieg bevor stand. Und die Romulaner scheuen ja bekanntlich vor kaum einer Einmischung in fremde Angelegenheiten zurück (siehe den Aenar-Handlungsbogen von Enterprise) oder löschen auch mal ihre eigene Regierung aus, um ihre Interessen durchzusetzen (siehe Star Trek Nemesis – okay, das waren Remaner, aber irgendwoher werden die solche Ideen ja auch genommen haben).

Das Bild, das ich von dem Serienkosmos also derzeit habe, ist das eines komplexen politischen Universums mit lang geplanten Intrigen, mit wechselnden Loyalitäten, mit moralischen Grauzonen, in denen sich die Figuren austoben.

Und das muss ja per se nicht schlecht sein, schließlich schaue auch ich mit Vergnügen House of Cards, The Expanse oder das bereits mehrfach erwähnte Game of Thrones, um nur einige zu nennen. Aber passt das auch zu Star Trek?

Was ich mir erhoffe

Ich hoffe, dass es den Produzenten gelingen wird, modernes serielles Erzählen mit den Grundwerten zu verbinden, die Star Trek so attraktiv gemacht haben. Und auf den Kern zusammengedampft ist das für mich die Aussage, dass der Mensch****** im Grunde gut ist. Dass es ihm gelingt, Hass und Vorurteile zu überwinden. Dass er das tut, was richtig ist für die Allgemeinheit, nicht nur vorteilhaft für ihn selbst.

Star Trek ist in den Grundzügen eine Utopie, eine Hoffnung auf eine Zukunft in der die Menschheit sich weiterentwickelt hat zu einer besseren, vernünftigeren, gerechteren Variante ihrer selbst. Und diese Sichtweise hat mich beim Aufwachsen so sehr geprägt, dass diese Entwicklung für mich lange Zeit unausweichlich erschien. Doch derzeit scheinen sich verschiedene Teile der Menschheit zu bemühen, mich eines Besseren zu belehren.

Gerade in diesen Zeiten, in denen die Realität dystopisch genug ist; Zeiten, in denen Menschen überall auf der Welt wieder um ihre eigentlich für selbstverständlich gehaltenen Rechte kämpfen müssen (wie zu der Zeit, als das originale Star Trek entstand); Zeiten in denen der Zusammenhalt der Menschheit in immer mehr Ländern der Welt durch nationalistische Idioten gefährdet wird, hoffe ich, dass die Macher von Discovery sich auf den Kern von Star Trek besinnen und eine notwendige Utopie schaffen. Und sei es auch eine düstere.

Oder, um es in einem Tweet zusammenzufassen, den ich hier mit freundlicher Genehmigung des Autors hier zitieren darf:

 

 

Und bis ich das Gegenteil sehe, gehe ich davon aus, dass Discovery meine Hoffnungen erfüllen wird. Wie ich schon an anderer Stelle schrieb: Ich lasse mir die Serie nicht schlechtreden. Enttäuschen muss sie mich schon selbst.

 


* Und das in Deutschland nur einen Tag nach der Originalausstrahlung. Bei den vergangenen Serien war ja unter einem Jahr Wartezeit nichts zu machen. Und schon gar nicht im Originalton.**

** Die Idee mit den Fußnoten habe ich übrigens bei FragmentAnsichten plagiiert. Lest das Blog, es ist sehr gut.

*** Es geht hier um Ereignisse, die über 30 Jahre zurückliegen. Und wer ein wenig Kenntnis über die Funktionsweise des menschlichen Gehirns hat, dem mag klar sein, dass hier möglicherweise ein oder zwei Prisen persönliche Legendenbildung in die Erinnerungen mit eingeflossen sind.

**** Auch meine erste (Fanfiction-)Veröffentlichung fällt in diese Zeit.

***** Und in der Erweiterung dann alle vernunftbegabten Wesen.******

****** Möglicherweise übertreibe ich dieses Gestaltungsmittel allerdings.

To Absent Friends – Geek Quest #02: Kulinarisches 

Bei der ersten Geek Quest von Fried Phoenix (»Schreibe einen Brief an das Stückchen Popkultur, dass dich 2016 am meisten bewegt hat«), kam mir die zündende Idee erst kurz vor Toresschluss. Fertig geworden ist der Beitrag ja dennoch.

Zum Thema des zweiten Durchgangs, »Kulinarisches« hatte ich sofort eine Idee und mir über die Tage im Hinterkopf sogar das Drehbuch für eine videografische Umsetzung zurechtgelegt. Allerdings fand ich nicht die Zeit sondern stattdessen eine Erkältung. Daher beschränke ich mich jetzt auf eine Fotolovestory zur Zubereitung des beliebtesten Getränkes aus dem kulinarisch reichhaltigen Star-Trek-Universum, das uns unter anderem »Gagh«, »Raktajino« oder »Plomeek-Suppe« vorstellte.

Doch die Popularität des Getränkes, das heute im Mittelpunkt steht, übersteigt die genannten Lebensmittel um ein Vielfaches, so dass die benötigten Zutaten selbst heutzutage problemlos in jedem Supermarkt zu bekommen sind und auch die bei der Zubereitung beteiligten Küchenutensilien sind in jedem Haushalt zu finden.

Wir benötigen also:

2017-01-29-17-50-54

einen Wasserkocher

und

2017-01-29-17-50-15

einen Becher.

An Zutaten werden

2017-01-29-17-50-24

ein Teebeutel

sowie (optional)

2017-01-29-17-50-34

Süßungsmittel (Darreichungsform exemplarisch)

benötigt. Alle Zutaten werden einfach in den Becher gegeben und mit kochendem Wasser aus dem Wasserkocher übergossen. Das sieht dann so aus:

2017-01-29-17-54-36

Das Getränk im Zustand der Zubereitung.

Nach einigen Minuten wird dann einfach der Teebeutel aus dem Becher entfernt, dazu ist er mit einem nützlichen Pappschild versehen, das mittels eines Bandes mit dem eigentlichen Beutel verbunden ist. Et voilà, fertig ist er, der

2017-01-29-17-55-31

tea, earl grey, hot.

Viel Spaß beim Nachkochen, auch wenn es nicht ganz so einfach ist, wie im Star-Trek-Universum.

P.S. 1 (Funfact): Wenn man in den USA den Tee nicht heiß bestellt, bekommt man einen Eistee, wie ich bei einem Frühstück in einem Golfklub in Memphis feststellen musste.

P.S. 2 (Geständnis): Ich weiß, dass ich die Aufgabe nicht ganz wortgetreu erledigt habe, da es sich nicht um ein »fiktives Gericht« handelt, aber ich hoffe, ihr hattet beim Lesen trotzdem ein wenig Spaß.

 

Oh, Captain, mein Captain – Geek Quest #01: Der Brief 

Roland alias Nerdlicht, Eskapismus-Linker, Schlumpffreund, Legominifigurensammler und Ex-Caster bei Ausgespielt, hat mir bereits zweimal Blogstöckchen zugworfen, die ich jeweils freudig aufgefangen, zu einem Blogeintrag geschnitzt und dann … zum Feuerholz hinterm Haus gelegt habe, weil ich zu schüchtern war, sie weiter zu werfen. Vielleicht hatte ich Angst, jemanden am Kopf zu treffen, wer weiß.

Vor einiger Zeit machte er über seinen Twitter-Account aber mich (und vermutlich auch andere) auf eine Aktion aufmerksam, die (zumindest in der ersten Runde) das Blog beleben kann, ohne dass ich dabei anderen Bloggern zu Nahe treten müsste:

Gemeint war die Geek Quest von Fried Phoenix, eine über ein Jahr laufende Herausforderung an Blogger mit zweiwöchentlichen Aufgaben. Die erste lautet: Schreibe einen Brief an das Stückchen Popkultur, dass dich 2016 am meisten bewegt hat. (Wie das aussehen kann, kann man zum Beispiel bei Fried Phoenix selbst zum Thema DSA, natürlich bei Nerdlicht (Perry Rhodan) oder auch in sehr (diskussions-)anregender Form bei Fragment Ansichten (Age of Wonders) lesen.)

Ich dachte, so ein Brief müsste sich doch schreiben lassen. Doch dann kam der schwierige Teil: Worüber denn schreiben? Was hat mich im Jahr 2016 am meisten bewegt? Die Zeit bis zum Ende der ersten Aufgaben rückte näher und schließlich kam mir doch noch eine Idee und daher kommt hier jetzt der Brief (nachdem ich eigentlich schon einen ganzen Blog-Eintrag auf diese Einleitung verwendet habe.)

Lieber Captain,

endlich sind Sie zurück, wir haben Sie vermisst. Ich habe Sie vermisst. In welchen Untiefen ungeklärter Rechte und unprofitabler Vermarktung mussten Sie sich bloß rumtreiben?

captain-future-blu-ray-box

Aber Beständigkeit war ja noch nie Ihre große Stärke, Captain. Ich habe noch eine düstere Ahnung davon, wie wir uns kennen lernten. Das Internet sagt, es muss wohl 1983 gewesen sein, im Ferienprogramm des ZDF. Ich war Ihnen, Ihrem Schiff und Ihrer Mannschaft sofort verfallen. Ganz bestimmt haben Sie mich und mein Interesse für die Science-Fiction geprägt, keine Frage.

Im nächsten Jahr wartete ich auf die Rückkehr Ihrer Comet, so wie andere auf die Rückkehr des Halleyschen Kometen warten, wenn Sie wissen, was ich meine, aber was war das? Nur für einen kurzen Augenblick ließen sie sich auf dem damals noch winzigen Bildschirm blicken und verschwanden gleich wieder? Wie konnte das sein? Gefühlt wartete ich jedes Jahr wieder und wieder. Aber Sie blieben verschwunden, waren weiter gezogen wie der besagte Komet.

Apropos Komet: Glücklicherweise gab es damals in meiner Verwandtschaft sogar schon einen Videorekorder, auf dem einige Ihrer Abenteuer festgehalten worden waren. Und hin und wieder durfte ich da ein bisschen gucken. Meistens dann den Anfang der Cassette. Ja, damals benutzte man für audiovisuelle Aufzeichnungen Magnetbänder ohne wahlfreien Zugriff. Somit sah ich also wieder und wieder, wie Sie Joan an die Elektromenschen, die im Schutz jenes Kometen lebten, verloren. Und ich sah niemals, wie Sie sie retteten, denn diese Aufzeichnung fehlte leider.

Ehrlich gesagt fand ich die Elektromenschen schon recht gruselig damals. Und Sie haben es ja sogar bis in eines meiner Schulbücher geschafft zu der Zeit. Dort wurde behauptet, Sie wären kein gutes Vorbild für Kinder, wären zu gewalttätig, zu brutal. Die Meinung konnte ich natürlich überhaupt nicht teilen. Und beim Vergleich mit dem heutigen Kinderprogramm entlockt so ein Artikel vermutlich nur noch ein mitleidiges Schmunzeln.

Ansonsten blieb mir nur ein Handvoll Comic-Hefte, die zum einen schnell völlig zerlesen waren und zum anderen inhaltlich doch eher schwache Kost boten. Dennoch wollte ich Ihrem Vorbild nacheifern, baute mir aus Lego Laserpistolen nach und bildete mir ein, gemeinsam mit einem Roboter und einem Androiden durch das Sonnensystem zu reisen.

Während ich den imaginären Freunden entwuchs fanden Sie den Weg zurück auf die Bildschirme nicht oder nur auf obskuren Sendern zu obskuren Zeiten, die in dieser wenig internetisierten Epoche an mir vorbeigingen. So blieben wir einander fern, manchmal auch in Gedanken. Doch ein kleiner Funken der Erinnerung glomm beharrlich und wurde schließlich wieder angefacht, erst durch den Soundtrack, der immer wieder in meinen Playlisten auftaucht und später durch das erscheinen der ersten DVDs, kurz nach der Jahrtausendwende. Die Freude war groß, die Ersparnisse gering, so dass die digitalisierten Abenteuer erst einmal im Geschäft statt in meinem Regal verblieben. Schließlich war es auch damals schon hinlänglich bekannt, dass DVD-Preise recht schnell fallen und ich hatte die Geduld, auf einen Schnäppchenpreis zu warten. Ich hatte immerhin 15 Jahre gewartet, was sollten da ein, zwei mehr schon ausmachen?

captain-future-blu-ray-postkarten

Doch wieder wurden meine Erwartungen enttäuscht. Die Auflage der DVDs schien nicht allzu hoch gewesen zu sein und war eines Tages ausverkauft. Anscheinend war es auch anderen gegangen wie mir, denn die Gebrauchtpreise stiegen und stiegen und erreichten ein Niveau, das ich selbst für Sie, meinen alten Freund, nicht bereit war, mitzugehen, auch wenn ich es mir inzwischen leisten konnte. Ich hatte schon einmal gewartet, ich konnte wieder warten. Jahr für Jahr schwand jedoch meine Hoffnung auf eine Neuauflage dahin, wurde die Versuchung, doch noch ein gutes Exemplar der alten DVDs aufzustöbern größer.

Bis dann, es muss wohl im Juli oder August der erlösende Newsletter in den Posteingang trudelte. Captain Future wurde angekündigt, nicht nur auf DVD, sondern auch auf Blu-Ray, mit ungekürztem japanischen Original. Fast ohne mein Zutun zuckte der Finger zur Maus und der Mauszeiger auf den Bestellknopf. Fast. Wenn nicht, ja wenn nicht der Preis wäre. Nun ja, es war ja nur eine Vorbestellung, redete ich mir ein. Ich kann sie ja rechtzeitig vor der Lieferung noch wieder stornieren, redete ich mir ein. Aber wie könnte man das tatsächlich einem Freund antun, auf den man über 30 Jahre gewartet hat? Natürlich stornierte ich nicht. Und so sind Sie jetzt also endlich wieder bei mir, Captain, mein Captain. Und ich hoffe, dass ich in der Zwischenzeit nicht zu sehr gealtert bin, um mich bei den Elektromenschen zu gruseln, um um die Rückverwandlung der Tiermenschen zu bangen oder um über Ihre Darstellung eines tölpischen Schauspielers zu lachen.

captain-future-blu-rays

Also, Captain, auf die nächsten 30 Jahre, diesmal Seite an Seite!

Ihr Freund

Merlin

 

Zum Stand der Schreibdinge XX

Die letzten Wochen war ich recht kontinuierlich fleißig, aber nicht an meinen eigenen Werken, sondern immer noch am Lektorat, das ich für einen Roman der Reihe »Die neunte Expansion« aus dem Wurdack-Verlag übernommen habe.

Aufgrund des näherrückenden Abgabetermins habe ich alle anderen Projekte zurückgestellt, aber wenigstens einen Blogeintrag wollte ich im Januar dann doch verfasst haben.

Ich muss jedoch gestehen, dass ich mir Ende Dezember eine kurze Lektoratsauszeit gegönnt habe, um eine Kurzgeschichte zu verfassen, die es dann auch prompt in die »Ab 18«-Anthologie von Michael Schmidt geschafft hat. Und deren Überarbeitung steht an, sobald ich voraussichtlich an diesem Wochenende den aktuellen Lektoratsdurchlauf abgeschlossen habe.

Hoffentlich gibt es dann in naher Zukunft auch wieder regelmäßiger Inhalte hier im Blog. (Denn ich hatte mir Ende letzten Jahres extra noch ein Konzept für wöchentliche Inhalte erstellt. Kam mir gleich viel zu optimistisch vor.)

Aktuelle Ausschreibungen für phantastische Kurzgeschichten

Vielleicht möchte der oder die eine oder andere ja den Schwung aus dem NaNoWriMo nutzen und weiß noch nicht so recht, was er im Anschluss schreiben soll. Wie wäre es mal mit einer phantastischen Kurzgeschichte? Und damit die nicht so völlig in den luftleeren Raum hinein entstehen muss, folgen an dieser Stelle die Ausschreibungen, die ich zur Zeit so im Hinterkopf habe, wenn ich mir über Kurzgeschichten Gedanken mache, sortiert nach Einsendeschluss. Vielleicht ist ja für euch etwas dabei. Für Details folgt bitte jeweils dem Link.

2014-12-31: Ab 18

Hier geht’s gar nicht unbedingt um die Phantastik, aber auch nicht um Splatter und Porno, wie das Thema vermuten lassen könnte. Lest selbst: http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/topic/16910-ausschreibung-2014-12-31-ab-18/#entry290251

2015-01-01: Neustart

Thema des Monats des E-Book-Magazins Corona. http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/topic/2659-kgs-themenvorgabe-im-corona-magazine-wieder-da/page-3#entry297639

2015-02-22: Cyberpunk Now

Wie ist der Status Quo des Cyberpunks in unserer gegenwärtigen Realität? Was steht uns nächstes Jahr bevor? http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/topic/17215-ausschreibung-marburg-award-2015-cyberpunk-now/#entry298965

2015-03-01: Wer bin ich?

Thema des Monats des E-Book-Magazins Corona. http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/topic/2659-kgs-themenvorgabe-im-corona-magazine-wieder-da/page-3#entry297639

2015-03-31: Parasitengeflüster

Hierbei soll es um die Kommunikation zwischen Wirt und Parasit gehen. http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/topic/17089-ausschreibung-2015-03-31-parasitengefl%C3%BCster/#entry296136

2015-04-30: Schattenfeuer / Sternenfeuer

Einmal Fantasy, einmal Science-Fiction aus einem neuen Verlag(s-Imprint): http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/topic/17250-ausschreibung-2015-04-30-fantastik-preis-des-drachenstern-verlags/#entry299575

2015-05-01: Nichts als Ärger

Hierbei soll es um die Kommunikation zwischen Wirt und Parasit gehen. http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/topic/2659-kgs-themenvorgabe-im-corona-magazine-wieder-da/page-3#entry297639

Falls ihr teilnehmt: viel Erfolg! Und vielleicht teilen wir uns ja mal den Platz zwischen zwei Buchdeckeln 🙂 .