Erschienen: »Traumhaus in idyllischer Lage«

Letzte Woche erschien in der Reihe »Phantastische Miniaturen« der Phantastischen Bibliothek Wetzlar unter der Herausgeberschaft von Thomas Le Blanc der neunte Band mit Kürzestgeschichten. Diesmal geht es um den Lebensmittelpunkt intelligenzbefähigter Lebewesen, das Haus. Oder wie der Titel des Heftes in Anlehnung an das altbekannte Sprichwoft lautet: »Home wicked home«.

Nach einer Pause im vorhergehenden Band bin ich diesmal auch wieder mit einem Beitrag vertreten. Allerdings würde ich »Traumhaus in idyllischer Lage« nicht tatsächlich als Kurzgeschichte bezeichnen. Eher als zynischen Epilog zu einem der bekanntesten und brutalste Stoffe der Phantastik.

Wer einen Blick hinter diese und 34 weitere Haustüren riskieren will, kann die Sammlung zum Preis von 3 Euro (plus Porto) direkt bei der Phantastischen Bibliothek Wetzlar bestellen.

Viel Vergnügen.

Zum Stand der Schreibdinge XIX

Seit dem letzten Mal habe ich weiter gemacht und damit insgesamt 30 Tage am Stück jeden Tag geschrieben, bis die Strähne dann in dieser Woche von einem Abend in geselliger Runde unterbrochen wurde, aber das muss auch mal sein. Der Autor lebt nicht vom Wort allein.

Auch wenn es meistens nur so zwischen tausend und zweitausend Zeichen waren, ist das wichtige für mich die Konsistenz. Und trotz des geringen Umfangs habe ich in der Zeit einiges geschafft:

  • Der Fokus lag auf der Fortsetzung der Arbeit an meinem derzeitigen (und ersten) Langwerk, dass wohl inzwischen ein komplettes Buch werden wird. (Mehr dazu weiter unten.)
  • Daneben habe ich ein Kürzestmärchenepilog für den neunten Band der phantastischen Miniaturen der phantastischen Bibliothek Wetzler geschrieben.
  • Außerdem habe ich eine total un-phantastische Kurzgeschichte begonnen, deren Plot ich schon lange mit mir rumtrage. Diese diente hauptsächlich dazu, auch dann weiter zu schreiben, wenn es bei den anderen beiden Projekten hakte.
  • Wenn es auch bei der Geschichte stockte, dann schreib ich einfach irgendetwas in eine Datei, ähnlich wie beim Warmschreiben, aber noch weniger veröffentlichungswürdig.

Da danach gefragt wurde, möchte ich an dieser Stelle noch einige Worte zu dem Eingangs erwähnten Langwerk anbringen, das derzeit bei knapp 220.000 Zeichen steht. Es handelt sich dabei um ein Kinder-/Jugendbuch aus dem Bereich der Fantasy. Heldin ist die junge Goblin Greeta, die gerne wie die Menschenkinder auch in der Schule Lesen und Rechnen lernen möchte. Aber die Goblins lernen nur das, was sie später für ihre Arbeit als Diener der Menschen können müssen: nähen, kochen, Tiere pflegen und so weiter.

Bei einem Schulausflug zum Kräutersammeln gerät ihr tolpatschiger Mitschüler Knuut in die Fänge einiger Räuber, die merkwürdigerweise in dem Waldgebiet Schlaf-Flieder gesammelt haben. Greeta folgt ihnen und gelangt in ihr Lager. Dort wird sie jedoch erwischt und ist plötzlich auf die Hilfe Knuuts angewiesen. Wird er sie retten können? Werden sie gemeinsam den Räubern das Handwerk legen können? Und was haben die eigentlich vor?

Ich hoffe, dass ich mir diese Fragen in der Rohfassung bis zum Ende des Jahres beantwortet habe. Danach können Greeta, Knuut und der Rest der Tribrücker Goblins und Menschen dann erst mal ein paar Monate Winterschlaf halten, bevor ich mich daran mache, ihre Abenteuer zu überarbeiten. Und was danach aus ihnen wird, darüber habe ich mir noch keine weiteren Gedanken gemacht. Das wird sich dann zeigen. Vielleicht könnt ihr das Buch ja nächstes Jahr euren Kindern zu Weihnachten schenken 🙂

Zum Stand der Schreibdinge XV

Kurz nach dem letzten Beitrag zu diesem Thema verließ mich der Schwung.

Ich könnte jetzt einwenden, dass ich die Zeit brauchte, um eine Kurzgeschichte zu schreiben (die übrigens im nächsten Band der phantastischen Miniaturen der Phantastischen Bibliothek Wetzlar zum Thema Brandschutz erscheinen wird) und um Plot, Figuren und Exposé für einen richtigen Roman zu erarbeiten, den ich zu schreiben in Betracht ziehe. Das wäre nicht ganz verkehrt, aber es wäre auch nicht die ganze Wahrheit.

Denn die lautet: es kostet viel mehr Kraft, neuen Schwung zu holen, wenn man stehengeblieben ist, als einfach immer weiter zu machen. Dennoch ist es so verlockend, einfach mal einen Tag Pause zu mache, dann vielleicht mal zwei am Stück und dann würde es ja auch ganz gut passen, erst nächste Woche weiterzuschreiben und dann … ist ein Monat vorbei und am Text ist nichts passiert.

Aber was soll’s. Über Vergangenes zu Jammern bringt sowieso nichts, also nehme ich mir für die Zukunft lieber wieder mehr Regelmäßigkeit im Schreiben vor. Ihr werdet erfahren, ob ich mich daran gehalten habe.

Übrigens: mein Beitrag zum letzten Band der phantastischen Miniaturen fand Erwähnung in der Rezension von »Das Universum der Düfte« im Fandom Observer 297. Lest mal rein, wenn ihr neugierig seid.

Zum Stand der Schreibdinge XII

Ein Kurzüberblick über die Neuigkeiten aus meiner persönlichen Welt des Schreibens:

  • Meine Geschichte »Auf der Spitze der Nadel« aus der fünften Phantastischen Miniatur der Phantastischen Bibliothek Wetzlar ist jetzt auch online bei dem Kooperationspartner nanospots.de zu lesen.
  • Nicht in die geplante Anthologie hat es meine Vier-Seiten-Schocker-Trilogie geschafft. Sie liegt derzeit dann in der Schublade und wartet auf die passende Gelegenheit.
  • Ebenfalls nicht in die aus der Ausschreibung hervorgehende Veröffentlichung hat es meine Fantasy-Geschichte »Schicksalsmahl« geschafft, da das Thema Frühstück zu wenig im Fokus lag. Allerdings hat die Geschichte an sich den Herausgeber und Verleger dennoch überzeugt, so dass sie einen Platz im allgemeinen Phantastik-Bereich von Amrûn finden wird. Und das ist mindestens ebenso schön.

Und somit entlasse ich euch auch schon wieder in einen trüben zweiten Advent!

Nanowelten-Rezension im Fandom Observer

Im aktuellen Fandom Observer 293 (dem achtletzten übrigens!) findet sich eine Rezension des Bandes »Nanowelten« aus der Reihe der phantastischen Miniaturen der phantastischen Bibliothek Wetzler.

Meine Geschichte »Auf der Spitze der Nadel« findet zwar keine explizite Erwähnung, aber der Grundtenor zu der Anthologie ist sehr positiv und der kleine Artikel gibt euch einen guten Überblick über die Art der vertretenen Kürzestgeschichten.

Also, ladet euch den kostenlosen FO 293 und wenn euch die Rezension zusagt, kauft euch die »Nanowelten«. (Und bei der Gelegenheit dann am besten auch gleich die anderen Ausgaben der phantastischen Miniaturen.) Die »Nanowelten« sind zwar noch nicht auf der Bestellseite, aber daran wird derzeit gearbeitet, wie ich vom Herausgeber erfuhr. Und wenn ihr über das Kontaktformular dort eine E-Mail schreibt, könnt ihr sie sicherlich auch jetzt schon bekommen.

Also, macht euch auf in die Welt der Winzigkeiten!