Beitrag 100: Aktualisierung der Veröffentlichungsliste

Ein angenehmer Nebeneffekt der Lesung letzten Monat war, dass ich mir Gedanken machen musste, was ich denn eigentlich lesen wollte. Und dazu musste ich zunächst einmal einen Überblick gewinnen, was ich denn alles so geschrieben hatte in den letzten Jahren.

Damit ich ihn nicht so schnell wieder verliere, habe ich die Gelegenheit genutzt, und die Liste meiner Veröffentlichungen hier im Blog mal wieder zu aktualisieren.

Bei dieser Gelegenheit ist auch die Unterteilung in drei Seiten (Online / E-Book / Print) weggefallen. Es gibt jetzt nur noch die Seite »Geschriebenes«.

Mit der Übersichtlichkeit der Übersicht bin ich noch nicht ganz glücklich, aber was man hat, das kann man auch verbessern. Mal sehen, ob mit noch etwas Besseres einfällt.

Und ich hoffe, dass ich noch viele Gelegenheiten haben werde, diese Liste in Zukunft zeitnah zu aktualisieren.

»Operation Heal« – Neue Rezension und Bonusszene

Auch SF-Dinosaurier und -Vielleser Alfred Kruse hat die Blackburn-Anthologie gelesen und findet in seinem Blog lobende Worte für »Operation Heal«. Über Lob aus so berufenen Fingern freue ich mich natürlich besonders.

Der dort angesprochene Antiamerikanismus der Geschichte kann sicherlich kritisiert werden, ergab sich für mich aber mehr oder weniger zwingend aus der Prämisse. Ein Land, dessen Präsident den Tod seiner Söhne mit Atombomben rächt, hat im Weltenbau nun erst einmal nicht die beste Ausgangslage für die Rolle des Sympathieträgers.

(Und inzwischen hat die Realität ja wieder einmal die Fiktion überholt und bewiesen, dass – nicht nur – amerikanischen Regierungseinrichtungen das Schlimmste zugetraut werden muss.)

Wie dem auch sei, ich freue mich über die positive Rückmeldung gerade zu der Geschichte, bei der ich mir ob der Form tatsächlich sehr unsicher war, wie sie ankommen würde.

Und zur Feier der Rezension, des Tages, des neuen Jahres und des 91. Geburtstages von Jerome Bixby präsentiere ich nun noch eine Bonusszene zu »Operation Heal«, die ich aufgrund der Länge dort herausgenommen hatte.

Viel Spaß.

P.S.: Witziger Zufall: Gerade beim Kopieren der Szene stelle ich fest, dass sie ebenfalls an einem 11. Januar spielt. Noch ein Grund für die heutige Veröffentlichung.

 

16:32: »Healing Command, hier ist Healing Station 17. Notfall, Notfall, Notfall. Wir werden angegriffen, ich wiederhole, wie werden angegriffen. Kommen«

16:32: »Healing Station 17, hier ist Healing Command. Bitte wiederholen Sie. Kommen.«

16:32: »Healing Comman, hier ist Healing Station 17. Ich wiederhole: wir werden angegriffen. Kommen.«

16:32: »17, hier Command. Verstanden. Sie werden angegriffen. Bitte geben Sie Details. Kommen.«

16:33: »Command, hier 17. Unsere Wachmannschaft liefert sich ein Feuergefecht mit unbekannten Angreifern. Angreifer sind militärisch ausgebildet. Keine Einheimischen. Stärke unbekannt. Kommen.«

16:33: »17, hier Command. Verstanden. Wir schicken Verstärkung. Bitte regelmäßig Statusbericht. Kommen.«

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Ganz originell: Der Jahresrückblick (auf das Blog)

Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2013 an. Elfenwerk, wie ein gewisser eifriger Forenbesucher schreiben würde, ist dabei natürlich, dass alles „in 2013“ stattgefunden hat und nicht einfach nur „2013“. Sic transit gloria mundi!

Dennoch teile ich den statistischen Rückblick einfach hier mal und wünsche allen, die ihn sich anschauen einen guten Rutsch und ein erfolgreiches neues Jahr 2014.

Hier ist ein Auszug:

Eine Cable Car in San Francisco fasst 60 Personen. Dieses Blog wurde in 2013 etwa 900 mal besucht. Eine Cable Car würde etwa 15 Fahrten benötigen um alle Besucher dieses Blogs zu transportieren.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Post Stockum

Tja, im Werfen, wie in den meisten sportlichen Betätigungen, war ich noch nie gut. Und mein Stöckchen muss irgendwie voll in die Binsen gegangen sein, denn es ist definitiv nicht da gelandet, wo ich es hingeworfen hatte. Aber erfreulicherweise hat Ferdi vom gleichnamigen Blog das Stöckchen im Unterholz gefunden und aufgehoben. Vielen Dank dafür.

Das Holz fliegt tief

Ich kannte bislang nur das Hütchenspiel, aber allem Anschein nach gibt es auch ein Stöckchenspiel.* Dabei geht es darum, dass ein Blogger einem anderen Blogger ein Stöckchen zuwirft, dass dieser aufnehmen und jemand anderem zuwerfen kann. Das Ziel ist es dabei, für eine stärkere Vernetzung der Blogs untereinander zu sorgen – und natürlich Spaß zu haben.

Das Stöckchen besteht aus Fragen, die der Werfer stellt und der Fänger beantwortet. So weit, so gut. Bis gestern Nachmittag hatte ich davon noch nie gehört. Dann hat der Müller mir eines zugeworfen. Nicht irgendein Müller, sondern der Müller Manfred. Da würde ich es natürlich nie wagen, das Stöckchen einfach liegen zu lassen und das Risiko einzugehen, dass ein ungezogener Hund sich das schnappt, in eine Stille Ecke trägt und dann darauf herumbeißt. Daher also jetzt:

Blog-Stöckchen: 5 Fragen, 5 Antworten

5 Antworten

In der Nähe, nur ein paar Lichtjahre entfernt, wurde ein erdähnlicher Exoplanet gefunden. Leute mit Deiner Qualifikation werden gesucht. Es gibt kein Rückflugticket. Bist Du dabei?

Auf die Ausschreibung einer Stelle für Weltraumexpeditionsteilnehmer mit der Qualifikation »unsportlicher, universitär diplomierter Sozialpädagoge der als Quereinsteiger in der Software-Entwicklung tätig ist« warte ich schon lange. Prinzipiell würde ich also sofort ins Raumschiff steigen. (Ich gehe davon aus, dass es sich zum Wohle der geistigen Gesundheit der Expeditionsteilnehmer, sowie aus rein praktischen Gründen beim Aufbau der Kolonie, um ein Bring-Your-Family-To-Work-Raumschiff handelt.)

Was schätzt Du: Wie oft am Tag lügst Du?

17 Mal, inklusive dieser Antwort.

Welches Gesetz würdest Du sofort abschaffen?

Da fällt mir so spontan keines ein, auch wenn natürlich (gerade aus den Vereinigten Staaten beispielsweise) eine ganze Reihe absurder Gesetze bekannt sind. Aber für eines von denen möchte ich meinen einen Schuss sicherlich nicht vergeuden.

Schöner wäre es, ein Gesetz erlassen zu dürfen. Nämlich das, dass alle Gesetze fortan nur für jeweils fünf Jahre gültig sind und danach daraufhin überprüft werden müssen, ob sie die gesellschaftliche Realität noch angemessen abbilden.

Das würde möglicherweise eine ganze Reihe absurder Gesetze verhindern.

Natürlich bleibt die Frage, wer eine solche Überprüfung vornimmt. Bei der gewählten Legislative hat man ja leider zu oft den Eindruck, dass sie in die gesellschaftliche Realität wenig Einblick hat.

Wie weit muß Toleranz gehen?

Schwierige Frage. Komme ich jetzt mit dem ollen Kant? Wäre nicht sonderlich originell, oder? Also einen eigenen Ansatz suchen. Lässt sich die Frage ohne Nebenfragen überhaupt beantworten, z. B.: Wie weit darf Toleranz gehen? Ist Toleranz nicht zwangsläufig mit Respekt und Rücksichtnahme des Tolerierten gegenüber den Tolerierenden verbunden? Wo ist die Grenze zwischen Toleranz, Akzeptanz und Ignoranz? All das sind Fragen, deren Beantwortung ich mir wohl für eine etwaige geisteswissenschaftliche Promotion aufspare. (Aber erst einmal kümmere ich mich um das aktuelle Studium.) Ich hoffe, der Müller ist tolerant genug, diese Antwort zu akzeptieren.

Ihr seid 5 Abenteurer im Nordschwarzwald. Eines Morgens wacht ihr auf. Ihr habt Kopfschmerzen, eure Taschen sind leer und ihr habt noch eine Flasche Bier. Was tut ihr?

Als Hochtiefzwerg hat Flumbo +7 auf schmerzresistent, also hat er wohl kein Problem. Wir versprechen ihm das Bier, wenn er uns dafür unsere Ausrüstung wiederbeschafft. Er beißt sich aus einem herumliegenden Stein eine Axt und setzt sich auf die Fährte der sieben Goblins, die sich uns am gestrigen Abend »ergeben« und uns ihren selbstgebrannten Tannenharzer als Reparation angeboten haben.

Während Flumbo unterwegs ist, sucht Schönelfe Giovanna einige Kräuter, die unsere Schmerzen lindern sollen. Trollbardin Pralowik sucht währenddessen einen Fluss (sie hat den größten Kopf, kann also in ihrem geflügelten Helm am meisten Wasser heranschaffen, um der Dehyrdierung entgegenzuwirken). Hilfsschulmagier Poryy schafft es in der Zwischenzeit gerade so, sich an die Erstsemesterlehrgänge an seiner Akademie zu erinnern und mit Hilfe eines eigentlich zur Dämonenabwehr gedachten Spruches ein Feuer zu entzünden.

So sind wir nach einigen Stunden durch die schmackhafte Kräuterbrühe von unseren Kopfschmerzen geheilt (noch schneller wäre es gegangen, hätte Giovanna bei der Zubereitung nicht elbisch gesungen – davon platzt uns eines Tages noch der Schädel). Auch Flumbo kehrt kurze Zeit darauf mit unserer Ausrüstung zurück. Ich schicke ihn mit Pralowik und Poryy aus, etwas schwarzwälder Schinken am Stück (selbstverständlich mit zugehörigem Wildschwein) und nutze die Zwischenzeit, um mit Giovanna … Karten zu spielen.

Am späten Nachmittag machen wir uns dann ausgeruht und gestärkt auf die Suche nach einer Gruppe Goblins/Orks/Räuber/sonstigen Gesocks, denen wir eine Reparation für den Abend abringen können. Und am nächsten Morgen dann …

5 Fragen

  • Eines Morgens liegt sie ausgebreitet vor dir: die Kausalstruktur des Universums. Und du kannst nicht nur jedes einzelne Teilchen vom Urknall bis zum endgültigen Ende nachverfolgen, du kannst sie auch beliebig manipulieren. In welche fiktive Welt eines phantastischen Werkes würdest du unser Universum überführen?
  • Von welchem (existierenden) Buch wünscht du dir, dass du es geschrieben hättest?
  • Was findet ihr nur alle an Babylon 5?
  • Welches Thema würdest du gerne auf Twitter trenden sehen?
  • It’s reboot time! Welches Film- oder Serienfranchise würdest du mit wem in den Hauptrollen rebooten?

5 Blogger

5 Regeln

  • Verlinke die Person, die Dir das Stöckchen zugeworfen hat.
  • Beantworte die Fragen, die gestellt wurden.
  • Bewirf anschließend 5 Leute mit dem Stöckchen.
  • Gib den Personen Bescheid, dass Du sie ausgewählt hast.
  • Stelle 5 Fragen, die beantwortet werden müssen.

*Inzwischen hat der Kueperpunk darauf hingewiesen, dass dieses Spiel etwa 2007 aktuell war – ich dachte da habe es noch gar kein Internet gegeben?