Das UFO ist gelandet – Geek Quest #05: Der geekigste Ort in deiner Stadt

Nach Liebesbrief, phantastischem Gericht, (von mir nicht erfüllter) Rollenspielselbstcharakterisierung und Low Budget Cosplay lautete die fünfte Aufgabe der #geekquest2017 nun also: »Der geekigste Ort in deiner Stadt«.

Das bescherte mir zwar einen Fettes-Brot-Ohrwurm, ließ mich aber ansonsten ziemlich ratlos zurück. Es gibt in Lüneburg zwar einen Spieleladen und auch an mittelalterlichen Gebäuden mangelt es nicht, aber so richtig überzeugte mich das alles nicht. Ich spielte mit dem Gedanken mein Bücherregal zu fotografieren oder einen Screenshot meiner Twitter-Timeline zu veröffentlichen, aber das wäre mir dann doch der Hybris zu viel gewesen.

Also freundete ich mich im Stillen mit der Vorstellung an, eine zweite Herausforderung unter dem Teppich der verstrichenen Abgabetermine zu begraben, bis mir dann die gestrige mediale Aufmerksamkeit die Augen öffnete: Einen guten Kilometer Luftlinie entfernt gab es nach fast zehnjähriger Planungs- und Bauzeit eine futuristische Sensation von Stararchitekt Daniel Libeskind zu bewundern:

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Audimax und Zentralgebäude der Leuphana Universität Lüneburg

Aber ist das (gemunkelte) 100-Millionen-Euro-Zentralgebäude der 9000-Studenten-Universität unserer 70.000-Einwohner-Stadt auch geekig? Ja, ich finde schon. Streberhafter geht es für eine Provinzuni, die gerne elitär wäre, wohl nicht. Ein Außenseiter ist es auch, wenn man sich den Rest des Campus anschaut:

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Audimax im Kontrast zum Campus-Standard-Gebäude

Bezug zur Phantastik? Wenn man davor steht, hat man eindeutig das Gefühl, als würde sich ein imperialer Sternzerstörer auf einen senken:

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Eingangsbereich des Zentralgebäudes

Und dass zur Erstellung dieses Gebäudes auch eine gehörige Portion mathematischen Wissens zur Anwendung gekommen ist, dürfte außer Frage stehen:

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Aufräumen müssten sie noch ein bisschen.

Alles in allem also derzeit definitiv der geekigste Ort der Stadt.

Now You See Me … – Geek Quest #04: Low Budget Cosplay

Zwei Mal habe ich an der Geek Quest von Fried Phoenix schon teilgenommen.

Bei Runde 3 zum Thema »Du als RP-Char« habe ich ausgesetzt, da ich derzeit kein Rollenspiel zur Hand hatte, mit dessen Figurenerschaffung ich so vertraut gewesen wäre, dass ich mich selbst darin auf die Schnelle hätte erstellen können.

Das Thema »Low Budget Cosplay« hatte mich aber gleich angesprochen. Mein erster Gedanke war, Fragmentansicht den von ihr nach der Bekanntgabe meines Aussetzens in Runde 3 geäußerten Wunsch zu erfüllen:

Allerdings bereitete eine Low-Budget-Umsetzung der mit dieser Charakterklasse üblicherweise verbundenen sogenannten „wallenden Mähne“ einiges Kopfzerbrechen, so dass ich dann andersherum an die Sache herangegangen bin: Was habe ich problemlos zur Verfügung und was lässt sich daraus gestalten.

Recht schnell kam ich dann auf die Idee, einen Klassiker des phantastischen Films umzusetzen, der mir als Kind doch die ein oder andere schlaflose Stunde beschert hat. Und tatsächlich funktionierte die Verwirklichung des Konzeptes auch so wie erwartet.

Daher hier nun ohne weitere Umschweife: The Invisible Merlin.theinvisiblemerlin

To Absent Friends – Geek Quest #02: Kulinarisches 

Bei der ersten Geek Quest von Fried Phoenix (»Schreibe einen Brief an das Stückchen Popkultur, dass dich 2016 am meisten bewegt hat«), kam mir die zündende Idee erst kurz vor Toresschluss. Fertig geworden ist der Beitrag ja dennoch.

Zum Thema des zweiten Durchgangs, »Kulinarisches« hatte ich sofort eine Idee und mir über die Tage im Hinterkopf sogar das Drehbuch für eine videografische Umsetzung zurechtgelegt. Allerdings fand ich nicht die Zeit sondern stattdessen eine Erkältung. Daher beschränke ich mich jetzt auf eine Fotolovestory zur Zubereitung des beliebtesten Getränkes aus dem kulinarisch reichhaltigen Star-Trek-Universum, das uns unter anderem »Gagh«, »Raktajino« oder »Plomeek-Suppe« vorstellte.

Doch die Popularität des Getränkes, das heute im Mittelpunkt steht, übersteigt die genannten Lebensmittel um ein Vielfaches, so dass die benötigten Zutaten selbst heutzutage problemlos in jedem Supermarkt zu bekommen sind und auch die bei der Zubereitung beteiligten Küchenutensilien sind in jedem Haushalt zu finden.

Wir benötigen also:

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einen Wasserkocher

und

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einen Becher.

An Zutaten werden

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ein Teebeutel

sowie (optional)

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Süßungsmittel (Darreichungsform exemplarisch)

benötigt. Alle Zutaten werden einfach in den Becher gegeben und mit kochendem Wasser aus dem Wasserkocher übergossen. Das sieht dann so aus:

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Das Getränk im Zustand der Zubereitung.

Nach einigen Minuten wird dann einfach der Teebeutel aus dem Becher entfernt, dazu ist er mit einem nützlichen Pappschild versehen, das mittels eines Bandes mit dem eigentlichen Beutel verbunden ist. Et voilà, fertig ist er, der

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tea, earl grey, hot.

Viel Spaß beim Nachkochen, auch wenn es nicht ganz so einfach ist, wie im Star-Trek-Universum.

P.S. 1 (Funfact): Wenn man in den USA den Tee nicht heiß bestellt, bekommt man einen Eistee, wie ich bei einem Frühstück in einem Golfklub in Memphis feststellen musste.

P.S. 2 (Geständnis): Ich weiß, dass ich die Aufgabe nicht ganz wortgetreu erledigt habe, da es sich nicht um ein »fiktives Gericht« handelt, aber ich hoffe, ihr hattet beim Lesen trotzdem ein wenig Spaß.