Erschienen: »Totenruhe«

Bereits im letzten Oktober hat Herausgeber Stefan Holzhauer seine Steampunk-Chroniken mit dem Doppelband »Mechanische Geister« und »Geistermaschinen« fortgesetzt.

In letzterem finden sich neben illusteren Namen wie Tedine Sanss, Christian Günther, Sean O’Connell oder Tanja Meurer auch meiner, denn ich bin mit meiner Geschichte »Totenruhe« vertreten. Dass eine solche zu stören unerwünschte Nebenwirkungen haben kann, sollte jedem vernünftigen Gentleman durchaus klar sein. Aber wenn der Profit hoch genug ist, ist der eine oder andere bereit, von seinen Prinzipien abzuweichen, wie Lady Sanna Crowley und ihre Dienerin Jaya erfahren müssen.

Für angenehmen Schauer an der Grenze zwischen Dampftechnik und Geisterbeschwörung ist bei dem Anthologiethema »Gaslicht« auf jeden Fall gesorgt.

Beide neuen Bände der Steampunk-Chroniken stehen auf der Projektseite zum kostenfreien Download bereit. Die Veröffentlichung über E-Book-Shops soll – genau wie eine Print-Ausgabe – noch folgen.

Nutzt die Gelegenheit, bevor der Frühling sich breit macht und die Stimmung verdirbt.

8½ Monate

8½ Monate. Fast ausreichend Zeit, ein Kind zu bekommen. Manchmal zu wenig Zeit für einen Blogeintrag.
Wobei in diesem Fall nicht die Zeit der begrenzende Faktor war. Eher so etwas wie … ja, wie was? Wie nenne ich es? Öffentlichkeitsscheue? Kontaktpanik? Sozialphobie?
Vielleicht trifft es das alles nicht ganz genau, aber es zeigt in die richtige Richtung. Einen großen Teil des letzten Jahres war ich nicht dazu in der Lage, Dinge zu tun, die mich direkt oder indirekt mit anderen Menschen in Kontakt brachten: Foren, E-Mails. Twitter. Und das Blog.
Ich bin mir selbst nicht im Klaren, was passiert ist. Im Moment geht es wieder besser. Daher nutze ich die Gelegenheit, die letzten Monate zurückzuverfolgen, um zu sehen, wo am Wegesrand zumindest noch Scherben zu finden sind, aus denen sich Beziehungen und Verpflichtungen rekonstruieren lassen, bevor diese von der verstrichenen Zeit vollständig zerfressen sind.
Dieser Beitrag ist ein Teil dieser Bemühungen. Ich bin gespannt, was daraus wird.

P.S.: Anscheinend auch genug Zeit, WordPress auf den Kopf zu stellen. Mal sehen, was ich davon halten werde.