Zum Stand der Schreibdinge XXI

Das Bloggen und ich, wir haben ja auch mehr so eine On-und-Off-Beziehung. Und wie fast immer am Monatsende kommt dann die Panik auf, dass ich ja noch etwas machen müsste, um diese Beziehung ein wenig zu festigen. Daher bekommt ihr jetzt mal wieder eine Zusammenfassung der Schreib- und verwandter Tätigkeiten seit dem letzten Zwischenstand vor rund zwei Monaten:

  • Das Romanlektorat, das ich übernommen hatte, ist abgeschlossen. Es war eine sehr lehrreiche, aber auch anstrengende Erfahrung. Mal sehen, wie das Buch so ankommt.
  • Meinen Beitrag »Ungeziefer« für Michael Schmidts Anthologie »Ab 18« habe ich überarbeitet. Diese Geschichte werde ich voraussichtlich auch bei der Lesung in Second Life am 12. April vortragen.
  • Für die gleiche Anthologie habe ich eine weitere Geschichte lektoriert.
  • Dann habe ich noch eine Einsendung verhauen, weil ich den Ausschreibungstext nicht mehr klar im Kopf hatte und daher voll am Thema vorbeigeschrieben habe. Fällt unter die Kategorie »eigene Dämlichkeit«. Dennoch ist jede geschriebene Geschichte meiner Meinung nach eine gute Geschichte. Zumindest eine bessere als eine nicht-geschriebene.
  • Und schließlich wurde ich in der letzten Woche noch gleich hinsichtlich der Teilnahme an zwei Projekten angesprochen, die beide durchaus reizvoll sind. Da muss ich mal schauen, wie ich das terminlich koordiniert bekomme.

 

2 Gedanken zu „Zum Stand der Schreibdinge XXI

  1. „On-und-Off-Beziehung“ – ging mir immer wieder mal ähnlich … bis hin zu dem Punkt, an dem ich das Bloggen ganz sein lassen wollte und mein altes Blog gelöscht habe … hat allerdings nicht mal zwei Wochen gedauert, bis ich es bedauert und heute einen Neustart gewagt habe …
    Hat irgendwie schon was von einer Sucht, oder? Na ja, besser als Nikotin- oder andere Süchte. 😀

    Die verhauene Einsendung – betraf das zufällig die Kürzestgeschichten und Goethe? Ist mir da nämlich auch passiert: Ich hab zunächst einfach drauflosgeschrieben und erst, nachdem die Erstfassung fertig war, beim Genaueren Ausschreibungstext-Lesen gemerkt, dass meine Story nicht dazu passt. Ich hab dann aber eine zweite geschrieben – das ist die, die jetzt in der Goethe!?-Ausgabe erscheint.

    • Bloggen ist auf jeden Fall besser als Rauchen, da stimme ich dir zu 🙂
      Und mit der Ausschreibung hast du auch Recht. Ich habe es dummerweise nicht mehr rechtzeitig gemerkt. War schon etwas peinlich, passiert aber mal. Ich hatte dann zwar noch eine neue Idee, bin dann aber nicht mehr dazu gekommen, sie umzusetzen, da mir zwei andere spannende Projekte über den Weg gelaufen sind.

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