Once Upon a Time in the White House

Once Upon a Time in the White House

»Thank you so much for coming. Please take a seat.«

»Thank you, Mr. President. You are too kind to see me.«

»Well, yes, I surely am. You know, they say, you are a wise man.«

»Some do, indeed.«

»That’s good. You see, we’ve got a problem.«

»I understand that your people tend to shot each other in mass shootings?«

»Exactly! So, you are indeed a wise man. What can we do about it?«

»About the mass shootings?«

»Precisely.«

»Well, I think it would be a good start to not allow people to buy weapons.«

»Weapons, huh? Interesting idea, interesting.«

»Thank you.«

»But how about we don’t disallow weapons, but instead we forbid same-sex marriage?«

»Forbid same-sex marriage, Mr. President?«

»Yes, exactly.«

»How would that help reducing mass shootings?«

»Well, you are the wise man. You tell me!«

»I am absolutely conviced that forbidding same-sex marriage will not reduce mass shootings.«

»It won’t? Really? Too bad!«

»Mr. President, perhaps we could come back to the idea of banning weapons from …«

»No, we can’t do that. Impossible!«

»And that is because …?«

»Because people like their guns. But they don’t like homosexuals.«

»And that is why you would rather prohibit same-sex marriage than weapons?«

»You! You ARE the wise man!«

»I see, Mr. President, I see.«

»So, do you have any suggestions?«

»Well, actually I am slowly getting an idea about why your people like to shot each other.«

»That’s great! Uh, I see time is passing. Let’s meet again next week to talk about your findings, shall we?«

»Of course, Mr. President. I will bring my gun.«

»Awesome!«

Gedanken zum Abschied

Gestern Abend, beim Zwischenstopp im Internet auf dem Weg ins Bett, las ich die Nachricht, dass Andreas Kuschke alias Jaktusch, mit dem ich die letzten drei Jahre im Moderationsteam des SF-Netzwerks zusammengearbeitet hatte, vor wenigen Tagen gestorben ist.

Ich habe Andreas nie kennengelernt. Ich wusste nicht, wie er aussah. Ich wusste nicht, wie sein Lachen klang. Ich wusste nicht, wie fest sein Handschlag war.

Unser Versuch, uns persönlich zu treffen, scheiterte zunächst daran, dass ich meine Angst vor unbekannten sozialen Situationen nicht zu überwinden vermochte, dann daran, dass er von persönlichen Angelegenheiten eingespannt war und schließlich verloren wir das Vorhaben ein wenig aus den Augen. Es gab viel anderes zu tun und es eilte ja nicht.

Aber ich kannte Andreas. Ich kannte sein nordisches Naturell und seinen leisen Humor, seine Zuverlässigkeit und sein Verantwortungsbewusstsein. Wenn ihm eine Sache am Herzen lag, dann übernahm er auch die Aufgaben, die ihm vielleicht weniger zusagten und war bereit, sich neue Welten zu erschließen.

Ich weiß, dass er das Meer mochte, dem HSV die Daumen drückte, Bob Dylan hörte und Perry Rhodan über alle Höhen und Tiefen hinweg die Treue hielt.

Viel wichtiger aber: ich weiß, dass er an das Gute im Menschen glaubte, dass er jedem die Freiheiten zubilligte, die derjenige benötigte und dass jeder von ihm die notwendigen Chancen erhielt, aus seinen Fehlern zu lernen.

Wann immer wir hinter den Moderationskulissen über Vorkommnisse im Forum diskutierten, dann lagen er und ich ganz natürlich auf einer Wellenlänge. Ein fast unheimliches Verständnis herrschte zwischen uns, bei dem wir blind davon ausgehen konnten, dass wir die Meinung teilen würden.

Nur ein einziges Mal herrschte ein wenig Missstimmung zwischen uns, die meinem Starrsinn zu verdanken war, aber für die Andreas die Schuld bei sich suchte. Ein Konflikt in drei Jahren. Was kann der schon für eine Bedeutung haben?

Eine unermessliche, weil jetzt niemals die Gelegenheit bestehen wird, ihn aufzulösen, obwohl das mit wenigen Worten hätte geschehen können. Es gab viel anderes zu tun und es eilte ja nicht.

»Man erwirbt keine Freunde, man erkennt sie«, stand als Signatur unter jedem von Andreas‘ Forenbeiträgen.

Ich fühlte mich bei Andreas stets erkannt. Er fehlt mir schon jetzt.

»Operation Heal« für den Deutschen Science-Fiction-Preis nominiert

Wow, die letzte Woche hat mich noch mal in neue Sphären geschossen.

Nach der Nominierung für den Kurd-Laßwitz-Preis und dem Interview, das Michael Schmidt mit mir geführt hat, kam dann auch noch die Nachricht, dass »Operation Heal« auch in der Katergorie »Beste deutschsprachige Kurzgeschichte« für den Deutschen Science-Fiction-Preis nominiert wurde. Gleich zwei Nominierungen, das ist der Hammer finde ich. 

(Darüber hinaus bekam ich auch noch das Angebot, an einem Projekt mitzuarbeiten, worüber ich mich sehr gefreut habe. Ich gehe davon aus, dass ich dabei viel lernen kann, auch wenn es eher eine Funktion im Hintergrund sein wird.)

Alle weiteren Nominierten, denen ich an dieser Stelle herzlich gratuliere, findet ihr unter:

Bekanntgabe der DSFP-Nominierungen 2014 | Science Fiction Club Deutschland e. V..

Die nächsten Wochen und Monate bis zur Bekanntgabe der KLP- und DSFP-Preisträger werden auf jeden Fall spannend.