Zum Stand der Schreibdinge XIV

Was soll ich sagen? Ich bin immer noch fleißig.

Mein durchschnittliches Tagespensum hat sich auf viereinhalbtausend Zeichen erhöht, in den letzten Tagen liege ich meist über fünftausend.

Ich schreibe immer noch an der Geschichte, die ich letztes Mal erwähnte. Hatte ich sie ursprünglich auf vielleicht 70 – 80.000 Zeichen geschätzt, liege ich jetzt schon bei 170.000 und habe bislang gefühlt die Hälfte bis zwei Drittel der Geschichte abgefasst. Das ist wohl definitiv keine Kurzgeschichte mehr, und selbst mit intensiver Überarbeitung mache ich daraus keine mehr. (Was ganz neue Fragen der Verwertung der Geschichte aufwirft, aber darüber mache ich mir erst Gedanken, wenn ich sie fertig habe.)

Zwischendurch habe ich aber auch noch eine Kurzgeschichte geschrieben, die jetzt noch auf Überarbeitung wartet. Von der Länge her ist die genau das Gegenteil: knapp über 5000 Zeichen. Trotzdem muss ich sehen, dass ich sie noch kürze, damit sie in die Vorgaben der Ausschreibung passt. Aber da bin ich zuversichtlich.

7 Gedanken zu „Zum Stand der Schreibdinge XIV

  1. Fleißig, weiter so! Hab auch so eine Geschichte auf der Platte. Sollte für Corona sein und durfte nicht mehr als 20.000 Zeichen haben. Dann war ich bei 30.000 und die Geschichte begann gerade erst und ihre Figuren schrien alle gleichzeitig, dass sie mehr Raum benötigen …
    Elfenwerk!

    • Danke! Ich bleibe am Ball. (Auch wenn mir ein Abgabetermin das üblicherweise leichter macht.) Bei mir ist es übrigens in diesem Fall eher Goblinwerk.
      Was ist mit deiner Geschichte? Hast du dafür noch Pläne, oder lässt du sie zu Digitalstaub verfallen?

      • Naja, immer wenn ich überlege, weiter zu schreiben, muss ich erst alles lesen …
        Und momentan schreibe ich ja eh an meinem Saramee-Roman. Aber da hänge ich immer wieder an diesen emotional schweren Stellen, die man gar nicht schreiben will. Eigentlich. Schnief.

      • Hm, WordPress scheint nur drei Kommentarebenen zuzulassen. Merkwürdige Idee.
        Du machst mich neugierig auf deinen Roman und Saramee im Allgemeinen. Da wollte ich sowieso schon länger mal reinlesen. Band 1 liegt ja schon auf dem Kindle. Vielleicht komme ich ja demnächst dazu.

  2. Das „Phänomen“, dass Storys laang und lääänger werden, kenn ich auch … vor allem, wenn ich ohne Exposee schreibe, was ich meistens tue. Und ich finde es schade, dass gerade mittellange Erzählungen kaum veröffentlicht werden, weil sie genauso ihre Berechtigung haben wie Romane oder Kurzgeschichten und manchmal halt genau so lang sein müssen – zumal es mehr als genug in die Länge gezogene Romane gibt.

    • Ja, diese Geschichte entsteht auch ohne Exposee, lediglich mit einigen Fixpunkten, die ich im Kopf habe und an denen ich mich orientiere. Das Verhältnis zwischen Planung und Freischreiben finde ich äußerst faszinierend zur Zeit, vermutlich, da ich noch selbst dabei bin, für mich die passende Balance zu finden. Das nächste Projekt, das ich im Kopf habe, plane ich im Gegensatz zu diesem recht gründlich – was aber auch damit zu tun hat, dass ich jemanden im Vorfeld davon überzeugen möchte 🙂
      Was die Mittelstreckenerzählungen angeht, so denke ich, dass zumindest die Möglichkeiten dafür gegeben sind, dass diese auch veröffentlicht werden, gerade mit Blick auf Kleinverlage und / oder E-Books. Aber darüber mache ich mir (für diese Fall) Gedanke, wenn das Kind auf eigenen Füßen stehen kann.
      Aber die Tendenz, einfache Ideen in Trilogien von 800-Seitern zu verpacken, ist tatsächlich des Öfteren recht ermüdend, da gebe ich dir recht.

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