Leseliste 2013

Wie schon im vergangenen Jahr, stelle ich hier kommentarlos eine Liste der Werke ein, die ich in dem letzten zwölf Monaten gelesene habe.

  1. Fandom Observer 283
  2. Am Anfang war der Kuss
  3. FreeFATE
  4. 20 Master Plots
  5. Der Tod von Captain Future
  6. Kaiserkrieger 5: Die Flucht
  7. Rettungskreuzer Ikarus 7: Netzviurs
  8. Molekularmusik
  9. Dresden Files 1: Storm Front
  10. Maddrax 322: Götterdämmerung
  11. Maddrax 323: Die Hölle auf Erden
  12. Wächter des Morgen
  13. Maddrax 324: Eine neue Chance
  14. Maddrax 325: Gefahr aus dem All
  15. Maddrax 326: Schlangenmenschen
  16. Maddrax 327: Mit eisernem Willen
  17. Flatland
  18. Kreativ mit der Matrix
  19. Seelentrinkerin III
  20. Aventurischer Bote 158
  21. Fandom Observer 286
  22. Fandom Observer 285
  23. Maddrax 328: Flucht aus dem Sanktuarium
  24. Maddrax 329: Die Fährte der Roboter
  25. Fool Moon (The Dresden Files, Book 2)
  26. Maddrax 330: Fremdwelt
  27. Maddrax 331: Verschollen in der Zeit
  28. Aventurischer Bote 157
  29. Maddrax 332: Der vergessene Tod
  30. Maddrax 333: Im Zentrum der Gewalten
  31. Last Full Measure – Star Trek: Enterprise
  32. Fandom Observer 287
  33. Maddrax 334: Die Beute des Archivars
  34. Maddrax 335: Der verlorene Sohn
  35. Maddrax 336: Facetten der Furcht
  36. Maddrax 337: Zombies in New York
  37. Phantastisch 50
  38. 2012 – T minus null
  39. Hölle, Ltd.
  40. Fandom Observer 288
  41. Maddrax 338: Alpha = Omega
  42. Wie Sie mehr fotografieren und weniger knipsen
  43. Maddrax 339: Die elfte Plage
  44. 52 Foto-Aufgaben: Fotografieren lernen in 52 Schritten: Spiegelreflexkamera
  45. Maddrax 340: Werdegang einer Daa’murin
  46. Fandom Observer 289
  47. Nautilus 106
  48. Aventurischer Bote 158
  49. Nautilus 110
  50. Maddrax 341: In der Todeszone
  51. Maddrax 342: Höhen und Tiefen
  52. Fandom Observer 284
  53. Nautilus 109
  54. Planetenwanderer
  55. Maddrax 343: Invasion der Nanobots
  56. Maddrax 344: Der Agartha-Code
  57. Maddrax 345: Ein zweites Leben
  58. Maddrax 346: Die Augure
  59. Maddrax 347: Letzte Hoffnung
  60. Maddrax 348: Zwischen den Welten
  61. Maddrax 349: In der Domäne
  62. Maddrax 350: Der Kult
  63. Grave Peril (Dresden Files 3)
  64. Andromeda Nachrichten 241
  65. Maddrax 351: Das Auge im Himmel
  66. Fandom Observer 290
  67. Maddrax 352: Wulfanen
  68. Maddrax 353: Androiden-Herrscher
  69. Rettungskreuzer Ikarus 8: Das Janus-Elixier
  70. Die Brücke nach Atum
  71. Phantastisch 51
  72. Maddrax 354: Alte Wunden
  73. Maddrax 355: Jäger und Gejagte
  74. Aventurischer Bote 160
  75. Fandom Observer 291
  76. Star Trek: Enterprise: The Good That Men Do
  77. Kaiserkrieger 6: Der Kaiser
  78. Andromeda Nachrichten 242
  79. Der Wüstenplanet
  80. Fandom Observer 292
  81. Zwielicht 3
  82. Rettungskreuzer Ikarus 9: Ser’Taak City Blues
  83. Aventurischer Bote 161
  84. Maddrax 356: Fehlfunktion
  85. Head First Design Patterns
  86. Eine Reise alter Helden
  87. Maddrax 357: Herrscher des Mars
  88. Maddrax 358: Rebellen des Mars
  89. Maddrax 359: Die Nacht der »Triffids«
  90. Aventurischer Bote 146
  91. Fandom Observer 293
  92. SchrottT
  93. Rettungskreuzer Ikarus 10: Aufstand der Toten
  94. Aventurischer Bote 147
  95. Tortilla Flat
  96. Fandom Observer 294
  97. Nautilus 100
  98. Summer Knight (Dresden Files 4)
  99. Aventurischer Bote 162

Wie man sieht, ist die Rezensionsquote eher mies. Da könnte ich dran arbeiten. Mal schauen.

»Operation Heal« – Neue Rezension und Bonusszene

Auch SF-Dinosaurier und -Vielleser Alfred Kruse hat die Blackburn-Anthologie gelesen und findet in seinem Blog lobende Worte für »Operation Heal«. Über Lob aus so berufenen Fingern freue ich mich natürlich besonders.

Der dort angesprochene Antiamerikanismus der Geschichte kann sicherlich kritisiert werden, ergab sich für mich aber mehr oder weniger zwingend aus der Prämisse. Ein Land, dessen Präsident den Tod seiner Söhne mit Atombomben rächt, hat im Weltenbau nun erst einmal nicht die beste Ausgangslage für die Rolle des Sympathieträgers.

(Und inzwischen hat die Realität ja wieder einmal die Fiktion überholt und bewiesen, dass – nicht nur – amerikanischen Regierungseinrichtungen das Schlimmste zugetraut werden muss.)

Wie dem auch sei, ich freue mich über die positive Rückmeldung gerade zu der Geschichte, bei der ich mir ob der Form tatsächlich sehr unsicher war, wie sie ankommen würde.

Und zur Feier der Rezension, des Tages, des neuen Jahres und des 91. Geburtstages von Jerome Bixby präsentiere ich nun noch eine Bonusszene zu »Operation Heal«, die ich aufgrund der Länge dort herausgenommen hatte.

Viel Spaß.

P.S.: Witziger Zufall: Gerade beim Kopieren der Szene stelle ich fest, dass sie ebenfalls an einem 11. Januar spielt. Noch ein Grund für die heutige Veröffentlichung.

 

16:32: »Healing Command, hier ist Healing Station 17. Notfall, Notfall, Notfall. Wir werden angegriffen, ich wiederhole, wie werden angegriffen. Kommen«

16:32: »Healing Station 17, hier ist Healing Command. Bitte wiederholen Sie. Kommen.«

16:32: »Healing Comman, hier ist Healing Station 17. Ich wiederhole: wir werden angegriffen. Kommen.«

16:32: »17, hier Command. Verstanden. Sie werden angegriffen. Bitte geben Sie Details. Kommen.«

16:33: »Command, hier 17. Unsere Wachmannschaft liefert sich ein Feuergefecht mit unbekannten Angreifern. Angreifer sind militärisch ausgebildet. Keine Einheimischen. Stärke unbekannt. Kommen.«

16:33: »17, hier Command. Verstanden. Wir schicken Verstärkung. Bitte regelmäßig Statusbericht. Kommen.«

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Warmschreiben 5

04.01.2014

Das gottverdammt Dämlichste, was man wohl machen kann, wenn man sich vorgenommen hat, die Geschichte, an der man arbeitet, an diesem Wochenende über die 100.000-Zeichen-Marke zu hieven, ist wohl, am Samstagabend bis nach Mitternacht vorm Nicht-Schreib-Computer zu sitzen, laufend Twitter zu aktualisieren und zu hoffen, dass der nächste Tweet es wert sein werde, seine Vorsätze aufzugeben. (Zur Info: er war es nicht, aber das dürfte kaum überraschen.)

Aber auch wenn ich den 100k-Vorsatz fürs Wochenende mehr oder weniger aufgegeben habe (ich glaube halt nicht daran, dass mir alleine morgen rund 17k gelingen – obwohl es natürlich nicht ausgeschlossen ist), so gebe ich meinen 3kPerDay- bzw. inzwischen 3.5kPerDay-Vorsatz nicht auf. Aber da ich zu müde bin, um etwas wirklich Sinnvolles von mir zu geben, gibt es mal wieder einen Warmschreibetag.

Allerdings vermeide ich es, das kleine Teufelchen ins Spiel zu bringen. Er soll nicht wissen, dass ich seine Hilfe benötige, um meine Ziele einzuhalten. Wenn er es wüsste, würde er es mich immer spüren lassen, dass ich ohne ihn nicht klar gekommen bin. Soll er doch in seinem Verzeichnis vergammeln.

Stattdessen schreibe ich jetzt hier einfach so vor mich hin. Als ich das das letzte Mal gemacht habe (letztes Jahr übrigens 😉 ) hat es mir immerhin geholfen, den Faden meiner eigentlichen Geschichte wiederzufinden und weiterzuspinnen. (Deswegen wird Warmschreiben 4 auch nicht im Blog auftauchen, bevor nicht die Geschichte, die daraus entstanden ist, veröffentlicht ist. Wegen der Verderber und so. Verzeihung.) So ganz verkehrt ist es also nicht gewesen. Vielleicht ergibt sich ja auch heute noch etwas Nützliches.

So, jetzt muss mir aber noch mal irgendwas einfallen, sonst fange ich an, sinnlos Wörter vor mich hinzuschreiben. Aber auch das kann ja vielleicht hilfreich sein. Vielleicht ein kleines Assoziationsspiel oder so? Jedes neue Wort muss mit dem Endbuchstaben des letzten anfangen. Ok, abgemacht. Soll ja kreativitätsfördernd sein, so ein Spielkram. Also beginnen wir mal mit:

Apfel – Lagerhaus – Seebestattung – Günstling – Genom – Medizin – normal – Leuchtturm – Metro – Oktober – Ronaldo – Opernhaus – Seife – Einhorn – Nebelbank – Kundendienst – Türstopper – Rücklicht – Teetasse – Elefantenhaus – siebzehn – Nordlicht – Truffaut – Tupperdose – Eissegeln – Nordpol – Lockruf – Fontanelle – Erzgebirge – Eisenzeit – Tauwetter – Regenwetter – Rüssel – längsseits – Südpol – Lametta – Angelhaken – Niveaulosigkeit – Trampolin – Nadel – Licht – Trottel – … mir gehen die Assoziationen aus 😦

Und nun? Was solls, ein Satz pro Wort:

Der rote Apfel duftete verführerisch unter der schweren Vanillecreme.

Jenseits das Lagerhauses rissen die Reflexionen heranrasender Blaulichter den Himmel in Stücke.

Ein Schiff, von dem aus eine Seebestattung stattfindet, hatte Nils sich irgendwie … seetüchtiger vorgestellt.

Francois war gemeinhin bekannt als Günstling seiner Tante Veronique.

»Haben Sie denn nicht die Analyse seines Genoms gesehen?«

»Wenn du diesen kleinen Schluck Medizin nicht freiwillig einnimmst, wirst du dich den Konsequenzen stellen müssen, die daraus erwachsen!«

›Normal ist, was man daraus macht‹, dachte Enrique sich, bevor er zu dem Skalpell griff und den Einschnitt über dem linken Schlüsselbein begann.

Dieser Leuchtturm würde für die nächsten drei Monate seine Aufgabe, seine Heimat und seine Geliebte sein.

Es war das übliche Gedränge in der Metro an diesem Donnerstag, an dem Ekaterina mehr als nur ihrer Handtasche verlustig ging.

Fortsetzung folgt (bestimmt) …