Zum Stand der Schreibdinge X

Was hat sich seit der IX getan? So einiges. Das meiste hatte ich aber schon beim letzten Mal angerissen.

In Kurzfassung: zwei Belegexemplare sind bei mir eingetrudelt, ein weiteres ist auf dem Weg. Und ich habe vier Geschichten für zwei Ausschreibungen eingereicht.

En détail:

    • Das Belegexemplar zu »Zwielicht 3«, herausgegeben von Michael Schmidt, verlegt von Erik Schreiber bei Saphir im Stahl hat ein fantastisches Titelbild von Björn Ian Craig, einen Umfang von über 420 Seiten, auf denen sich 16 Geschichten und 6 Artikel tummeln und einen Preis von lächerlichen 9,95 Euro. Wer da nicht zuschlägt ist selbst schuld. Hier findet ihr mehr Informationen und hier eine Leseprobe meines Beitrags »Jenseits der Tür«.
    • Ein vergleichbar gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten die von Thomas Le Blanc herausgegebenen »Nanowelten«: 36 Kürzestgeschichten auf 76 Seiten für 3 Euro. Den fünften Band der Reihe »Phantastische Miniaturen« gibt es direkt bei der Phantastischen Bibliothek Wetzler.
    • Bei Michael Haitels p.machinery erscheint dieser Tage (neben einigem anderen) die Anthologie »Blackburn«. Die vier Geschichten gehen der Frage nach, was in Somalia hätte passieren können, hätten die USA in der Folge der in dem Film »Black Hawk Down« geschilderten Ereignisse einen Nuklearschlag gegen das afrikanische Land durchgeführt. Der Band ist mit 56 Seiten nicht sehr umfangreich, dafür mit 5,90 Euro aber günstig. Und hat neben den Geschichten (unter anderem von DSFP-Preisträger Matthias Falke) ein Titelbild von Lothar Bauer und zwar dieses:
Ein Hubschrauber über einer düsteren Stadt. Titelbild zu »Blackburn« von Lothar Bauer, Nutzung mit freundlicher Genehmigung von Michael Haitel / p.machinery

Titelbild zu »Blackburn« von Lothar Bauer, Nutzung mit freundlicher Genehmigung von Michael Haitel / p.machinery

Soweit zu den veröffentlichten Geschichten. Nun noch einige Worte zu den Einreichungen.

Zum einen gibt es da eine Geschichte zum Thema »Frühstück« mit rund 35.000 Zeichen und zum anderen eine Trilogie von Kurzgeschichten mit jeweils so 5.500 bis 6.500 Zeichen, die sich als Vier-Seiten-Schocker zu verdingen versuchen. Wer einen Überblick über die aktuellen Phantastik-Ausschreibungen hat, wird jetzt sicher wissen, wovon ich rede.

Das Schöne ist aber, dass es beim Schreiben dieser Geschichten richtig schön geflutscht hat. Ich bin in letzter Zeit dazu übergegangen, Geschichten nicht mehr bis ins letzte Detail durchzuplotten. Somit gibt es auch für mich noch Überraschungen beim Schreiben und es macht mir dadurch viel mehr Spaß, als wenn schon alles genau vorausbestimmt ist.

So, und jetzt muss ich weg. Ich habe eine Verabredung in Los Santos.

4 Gedanken zu „Zum Stand der Schreibdinge X

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