Gelesen: Wächter des Morgen

Worum geht es?

Im fünften Band der Wächter-Reihe von Sergej Lukianenko trifft der hohe Magier Anton von der Moskauer Nachtwache am Flughafen einen kleinen Jungen, der beginnt, ihm etwas zu prophezeien, in das anscheinend auch Antons Tochter Nadja, die mächtigste Magierin aller Zeiten verwickelt ist. Aber die Prophezeiung bricht ab, bevor sie vollendet ist. Nichtsdestotrotz hat sie das Interesse eines mächtigen Wesens geweckt, das als Tiger bezeichnet wird, und das sich auf die Spur des jungen Propheten setzt. Die Nachtwache versucht, den Jungen zu beschützen, doch der Gegner erweist sich als mächtiger als erwartet.

Was gefällt?

Das Setting mit Tag- und Nachtwache, Lichten und Dunklen, Hexen, Magiern und Vampiren in der Jetztzeit ist immer noch interessant. Die Stil leicht zu lesen, so dass die Seiten geradezu fliegen.

Was gefällt nicht?

Die Handlungsarmut. In der mittleren von wie immer drei Teilen passiert fast gar nichts. Anton fliegt durch die Weltgeschichte und besucht Leute. Stattdessen wird seitenlang moralisiert über Verantwortung, Pflicht, Vaterland. Straffer erzählt hätte der ganze Roman als erste Erzählung eines guten Bandes dienen können.

Außerdem fehlt die Interaktion mit der Tagwache, die nur ganz am Rande auftritt, die weitgespannten gegenseitigen Intrigen und Pläne, deren Umfang erst am Ende deutlich wird.

Und wie immer die Musikeinlagen.

Fazit

Die Luft ist raus. Wenn man den Band auslässt, verpasst man eigentlich nichts.

Ein Gedanke zu „Gelesen: Wächter des Morgen

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