Und der Prototyp geht an …

Das Gewinnspiel ist beendet. In stundenlanger Feinarbeit habe ich die Liste der Teilnehmer gepflegt, um dann mit Hilfe eines mathematischen Meisterstücks par excellence einen Sieger zu ermitteln. (Na ja, ich habe alle Interessenten in eine Google-Docs-Tabelle eingetragen, durchnummeriert und mir dann von random.org eine Zufallszahl geholt. Aber das klingt nicht dramatisch genug für einen solch ehrwürdigen Anlass.)

Und das Exemplar „Prototypen und andere Unwägbarkeiten“ geht an: @LesenHoerenBlog (via Twitter). Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß mit dem Buch!

Und vielen Dank auch an die übrigen (drei) Teilnehmer des Gewinnspiels sowie alle, die die Information darüber auf Twitter und Google+ verbreitet haben.

Noch eine Verlosung zum Welttag des Buches

Ok, es ist nicht gerade originell. Aber ich habe auch kürzlich gehört, ein Schriftsteller solle nicht immer nach dem Originellen trachten. Auf jeden Fall möchte ich anlässlich des heutigen Welttag des Buches ein Exemplar der Science-Fiction-Anthologie »Prototypen und andere Unwägbarkeiten« aus dem Begedia-Verlag verlosen, in dem neben Beiträgen von Bekanntheiten wie Uwe Post, Miriam Pharo oder Niklas Peinecke (dessen Geschichte in dieser Sammlung übrigens für den diesjährigen Kurd-Laßwitz-Preis nominiert ist) auch meine Geschichte »Wunschkind« zu lesen ist.

Um an der Verlosung teilzunehmen, müsst ihr nichts weiter tun, als den Hashtag #ProtoBuchWiege zu twittern oder g-plussen. (Gerne könnt ihr ihn auch facebooken, pinteresten oder vauzetten aber in Ermangelung eines Accounts dort werde ich das leider nicht mitbekommen und daher werdet ihr auch nicht an der Verlosung teilnehmen.)

Die Verfasser aller Beiträge, die ich am Mittwochabend (25.04.2012, ca. 19:30 würde ich schätzen) über die Suchfunktion der beiden Dienste finde, nehmen an der Verlosung teil. Ich werde den Gewinner hier bekanntgeben und auf geeignete Weise kontaktieren, um an seine Adresse zu kommen. Das Buch geht ihm dann natürlich kostenfrei zu.

Da ich nicht in jedem Fall übereinstimmende Accountinhaber zwischen Twitter und Google+ identifizieren kann, versuche ich es auch gar nicht erst. Ich werde jeden Twitter-Account und jeden G+-Account einmal in die Lostrommel werfen. Wer also auf beiden Plattformen postet, der ist zwei Mal vertreten. Mehrfachposts innerhalb eines Netzwerks helfen aber nicht weiter.

Dies ist eine rein private Spaßaktion, es entstehen keine Verpflichtungen für die Teilnehmer aber auch keine Rechte. Insbesondere der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Viel Erfolg.

Zum Stand der Schreibdinge 3

Seit dem letzten Statusbericht vor rund einem Monat lief es anders als geplant. Ich habe lange an dem Plot und den Figuren für die geplante „Ballade in M-Dur“ gefeilt, aber irgendwie wollten die einzelnen Elemente nicht zusammenpassen. Da habe ich das Projekt schweren Herzens (bis auf Weiteres) fallen lassen.

Die Überarbeitung des „Befreiungsschlag“ hatte ich dafür auch erst einmal zurückgestellt, dann aber heute doch noch beendet. Und auch ein alter Bekannter hat noch mal eine kleine Politur bekommen: aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei. Und so soll auch „Jenseits der Tür“ noch eine Gelegenheit bekommen, sich zu beweisen. Beide Geschichten werde ich voraussichtlich noch in dieser Woche hoffentlich interessierten Herausgebern angedeihen lassen.

Auch die nächste Geschichte ist schon in Arbeit mit dem definitiv vorläufigen Titel „Eifelsucht“. Eine phantastische Büchergeschichte, zu der mich die Inspiration auf Google Plus ereilt hat. Die erste Szene ist schon im Kasten.

Und dann bin ich doch tatsächlich auch noch gefragt worden, ob ich nicht einen Geschichte zu einem bestimmten Thema schreiben würde. Natürlich würde ich. Doch jetzt bin ich auf der Suche nach einer passenden Geschichte. Wird schon.

Ach ja, ein paar Ideen für Blogartikel habe ich auch noch. Sind schon fertig, müssen nur noch geschrieben werden 😉

Ich halte euch auf dem Laufenden, wenn ihr interessiert seid.

Einige vorkosiganiale Entdeckungen

Kürzlich habe ich meine erneute Lesung der auf deutsch verfügbaren Bände der Vorkosigan-Saga von Lois McMaster Bujold beendet. Dabei habe ich einige sehr schöne Entdeckungen gemacht:

  • Botschafter des Imperiums, der erste Roman im letzten auf deutsch erschienenen Sammelband Der Botschafter, zeigt einmal wieder, dass die Figur Miles am besten funktioniert, wenn er alles, was er macht, nur aus einem Grund tut: um eine Frau zu beeindrucken. Miles strategische Hyperaktivität wird hier von der Autorin auf das Köstlichste ausgekostet, indem sie schiefgehen lässt, was auch nur schiefgehen kann. Daraus kann jeder Autor nur lernen, es seinen Protagonisten nie zu leicht zu machen. Und insbesondere, den Protagonisten in Schwierigkeiten zu stecken, die er aufgrund seines Charakters nicht vermeiden kann. Die Dinner-Szene ist hier ein Glanzstück. Dieser Band ist ein Höhepunkt der Serie.
  • An den letzten Band, Diplomatische Verwicklungen, konnte ich mich kaum noch erinnern. Somit kam zu dem reinen Vergnügen, diese Serie zu lesen, auch noch wirkliche Spannung hinzu.
  • Da der (bislang) letzte Roman Cryoburn noch nicht auf deutsch erschienen ist, werde ich ihn demnächst wohl auf englisch lesen. Auf der Suche danach habe ich erfreulicherweise festgestellt, dass sämtliche Originalbände jetzt auch im deutschen Kindle-Store bei amazon.de verfügbar sind. (Als Hinweis für alle, die die E-Books noch nicht aus der freien Baen Library haben oder – wie ich – so begeistert davon sind, dass sie dafür auch Geld ausgeben wollen. Beziehungsweise für diejenigen, die nicht schnell genug waren. Wie ich gerade bei der Recherche des Links festgestellt habe, sind jetzt gar nicht mehr alle Bände dort verfügbar.)
  • Und schließlich fand ich noch den Hinweis auf einen weiteren Band, der voraussichtlich im November erscheinen soll: Captain Vorpatrils Alliance. Klingt ganz danach, als bekäme der gute Ivan mal ein wenig mehr zu tun. Das er mehr kann als er vorgibt, klang ja schon am Ende von Botschafter des Imperiums an. Und dass die Vorkosigan-Saga auch ohne Miles funktionieren kann, zeigt zum Beispiel Ethan von Athos. Ich freue mich darauf.