Jede Geschichte findet ihre Zeit

Gestern abend habe ich meinen Beitrag für eine Ausschreibung des Sphera-Verlags zum Thema „Das Fremde in mir“ fertiggestellt und abgeschickt.

Mein Beitrag hat dabei schon fast eine eigene Geschichte. Er begann als Idee zu einem Thema des Monats in der Horror-Rubrik von kurzgeschichten.de. Soweit ich das noch rekonstruieren konnte, war es im September 2006 und das Thema lautete: „Die kleine schwarze Tür“. Aus der Idee wurde damals allerdings keine Geschichte.

Das war erst im August 2010 der Fall, als Earth Rocks zum Thema „Krankheiten oder Er ist tot, Jim“ aufrief. Dort errang die Geschichte den undankbaren vierten Platz – zum Glück, denn das Heft mit den drei Siegergeschichten ist bis heute nicht erschienen.

Nach einigen weiteren Überarbeitungen (unter anderem flog eine Szene komplett raus) fand die Geschichten also gestern ihren digitalen Weg in die Sphäre der nächsten Ausschreibung.

Warten wir ab, ob es jetzt schon die Zeit für diese Geschichte ist. Ich werde berichten. (Ob es euch nun interessiert oder nicht.)

Na, das geht ja gut los!

Noch nicht mal live mit dem Blog, und schon seit Wochen nichts gepostet. Dabei hatte ich mir so fest vorgenommen, schön regelmäßig neue Inhalte einzustellen. Und mit regelmäßig meine ich nicht „einmal im Jahr“. Denn ich finde, es gibt nichts Traurigeres als eine Seite, die von ihrer Art her auf Aktualität ausgelegt ist, auf der sich aber einfach nichts tut.

Daher ist mein hiermit erklärtes Ziel, diesem Blog mindestens einmal in der Woche einen neuen Eintrag hinzuzufügen. So say we all!

Und worum gehts hier?

Gestern habe ich hier die Frage gestellt, ob dieses Blog notwendig ist. Mein Fazit war, dass ich es auf einen Versuch ankommen lasse. Jetzt steht natürlich folgerichtig die Frage im Raum, was das für ein Versuch ist. Oder anders: worum es in diesem Blog eigentlich geht.

Nun, der Name des Blogs deutet es schon an: Wortwerken. Es geht um das Werken mit Worten, dem ich mich in meiner Freizeit verschrieben habe. Es geht um Worte, die ich niederschreibe und um Worte, die ich auflese.

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